KRISENSTADIEN – DIE STRATEGIEKRISE 2

Ausgangssituation

Ein seit mehreren Jahrzehnten profitabel geführter Fachhandel mit mehreren Filialen, welcher sich durch ein hohes Service- und Qualitätslevel auszeichnet, wird im Rahmen der Unternehmensnachfolge übergeben. Unter den Aspekten des Konkurrenz- und Preisdrucks durch günstige Onlineanbieter und große Player entschied sich die neue Geschäftsführung für einen Expansionskurs, welcher sich in der Ausweitung des Produktportfolios (Einführung günstiger Marken & B- Waren), der Eröffnung einer neuen Sparte und der Ausweitung der Vertriebskanäle (Aufbau Onlineshop, weitere Filialen) widerspiegelt.

HERAUSFORDERUNGEN

Der gewählte Expansionskurs war mit massiven Investitionen (u.a. für Marketing, Personal, weitere Räumlichkeiten, etc.) verbunden, welcher planerisch weder anhand von Zahlen, noch Maßnahmen unterlegt wurde. Neben diesem Aspekt bestand im Unternehmen bisher lediglich eine analoge Buchhaltung, Controllinginstrumente wurden wenig bis gar nicht eingesetzt.

RDG BERATUNGSANSÄTZE

Erarbeitung einer einheitlichen Unternehmensstrategie gemeinsam mit den Führungskräften, Einführung eines Strategie- & Planungsworkshops, Validierung einer integrierten Unternehmensplanung unter Anwendung der GoP, Digitalisierung der Buchhaltungsprozesse, Einführung von Controllinginstrumenten.

RDG ERGEBNISSE

Die gemeinsam erarbeitete, einheitliche Unternehmensstrategie sah die Rückbesinnung auf die Kernkompetenzen (Service- & Qualitätsanbieter), sowie eine stringente Kundenorientierung vor. Somit wurde aus der vormals gewählten Expansionsstrategie eine Restrukturierungsstrategie, die mit Personalabbau & Filialschließungen einherging. Unter Einhaltung hoher Kundenservice- und Qualitätsvorgaben hatte das Geschäftsmodell des stationären Fachhandels weiter Bestand.

Krisenstadien 5. Beitrag (Download PDF-Datei)

RDG Schnelltest – Ein effektives Frühwarnsystem nach den Anforderungen des StaRUG

Bereits im Januar 2021 ist das Stabilisierungs- und Restrukturierungsrahmen Gesetz (StaRUG) in Kraft getreten. Es sieht eine rechtsformunabhängige Pflicht von Geschäftsleitern zur Einrichtung eines Krisenfrühwarnsystems und bei haftungsbeschränkten Unternehmensträgern zum Krisenmanagement vor. Dabei muss das System erkennbare, wirtschaftliche Bedrohungen frühzeitig aufzeigen, damit entsprechend darauf reagiert werden kann.

Bei einer Verletzung dieser Sorgfaltspflichten sind die Organträger persönlichen Haftungsrisiken ausgesetzt.

Die RDG mit seiner mehr als 40-jährigen Erfahrung in der betriebswirtschaftlichen Unternehmensberatung hat dazu ein Krisenfrühwarnsystem – den RDG Schnelltest – entwickelt, der sich im Aufbau an den Krisenstadien des IDW orientiert.

Der RDG Schnelltest dient als Orientierung und erste Indikation zur Risikoeinschätzung für das Management bzw. den StB/WP und/oder den Kundenbetreuer des beteiligten Kreditinstitutes. Er soll helfen, rechtzeitig eine drohende Unternehmenskrise zu erkennen.

Mit einem einfachen Scoring-Modell in Form von Schulnoten (1-5) wird angegeben, in welcher Ausprägung die einzelnen Punkte auf das Unternehmen zutreffen. Errechnet sich bei den ersten 5 Krisenstadien eine Note > 3,5, bitten wir Sie zusätzliche Aussagen bzgl. der Existenzgefährdung zu beantworten.

Bei Interesse können Sie per E-Mail an fruehwarnsystem@rdg-gmbh.de gerne den RDG-Schnelltest anfordern. Diesen senden wir Ihnen spätestens am nächsten Werktag in Form eines Excel-Sheets sowie weitergehenden Informationsunterlagen zu.

Für weitere Fragen sind wir an unseren Regionalstandorten Köln, Frankfurt, Erfurt, Stuttgart, München, Berlin oder Hamburg jederzeit für Sie verfügbar.

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme und stehen Ihnen als Ihr betriebswirtschaftlicher Partner gerne zur Seite.

KRISENSTADIEN – DIE STAKEHOLDERKRISE 2

 

AUSGANGSSITUATION

Ein Handelsunternehmen welches sich auf Praxis- und Labor-bedarf spezialisiert hat, war auf den plötzlichen Ausfall des bereits sehr alten Geschäftsführers nicht ausreichend vorbereitet. Kurzerhand wurde ein neuer Mitarbeiter für die Leitung des Unternehmens angestellt. Leider wurde dieser der Erwartungshaltung nicht gerecht. Das hohe Gehalt konnten durch die nicht ausreichende Arbeitsleistung nicht gerechtfertigt werden, sondern führte zu einer weiteren Verschlechterung der Situation.

 

HERAUSFORDERUNGEN

Neben den personellen Veränderungen musste das Unternehmen eine fehlerhafte Eigenentwicklung abschreiben. Die angedachte Entwicklung konnte aufgrund unzureichender Qualität und fehlender Zertifizierung nicht verkauft werden.

 

RDG BERATUNGSANSÄTZE & ERGEBNISSE

Die RDG hat mittels eines Nachfolgekonzepts die Übergabe des Betriebes geplant und durch eine Eigenverwaltung eine Zahlungsunfähigkeit abgewendet. Durch die Eigenverwaltung konnte das Handelsunternehmen die Verträge mit dem leitenden Mitarbeiter auflösen, da die verlangte Abfindung in die Insolvenz geführt hätte.

Krisenstadien 3. Beitrag (Download PDF-Datei)

Welche Krisen durchläuft ein Unternehmen bis zur Insolvenz?

In den nächsten Wochen möchten wir Ihnen die Krisenstadien, die Unternehmen durchlaufen, bevor eine Insolvenz eintritt, vorstellen. In jeder Woche werden wir hierzu einen kurzen Beitrag zu den typischen Krisenstadien online stellen und diese in einem zweiten Beitrag mit einem Beispiel aus unserer Beratungspraxis erläutern.

Eine Insolvenz ist wie ein schleichender Prozess zu verstehen, der sich auf verschiedenen Ebenen auswirkt.

Viele erkennen jedoch die vorgelagerten Krisen, die ein Unternehmen vor der Insolvenz bereits durchlaufen hat, zu spät oder gar nicht.

Um das Bewusstsein in Ihrem beruflichen Alltag zu schärfen, Ihre Fähigkeit in der Krisenerkennung zu unterstützen und ggf. Handlungsbedarf ableiten zu können, möchten wir Ihnen in den kommenden Beiträgen die typischen einzelnen Krisenstadien vorstellen.

Krisenstadien 1. Beitrag (Download PDF-Datei)

INHOUSE-SEMINAR-DURCHFÜHRUNG DER RDG & DER S-CONSIT

Im Rahmen einer Neustrukturierung der Intensivbetreuung und Sanierung von gewerblichen Kreditengagements haben die S-Consitund die RDG in enger Abstimmung Ende Februar eine Weiterbildungsmaßnahme im Hause der Sparkasse Darmstadt durchgeführt. Das Feedback der Teilnehmer und des Projektverantwortlichen von Seiten der Sparkasse, Herrn Dimitrios Genios, war durchweg positiv.

Dabei wurden die Schulungsinhalte wie folgt aufgeteilt:

  • Schulung aufsichtsrechtlicher Grundlagen durch die S-Consit im Rahmen eines vorgelagerten Vortrages. Dabei wurden grundlegende Kenntnisse aufsichtsrechtlicher Anforderungen an intensiv zu betreuenden Engagements und die Behandlung von Problemkrediten erörtert.
  • 2-Tägiger betriebswirtschaftlicher Crash-Kurs für den Aufgabenbereich Intensivbetreuung und Sanierung der gewerblichen Engagements durch die RDG. Inhaltlich erfolgte dabei
    • eine Grundlagenauffrischung und Sensibilisierung der Mitarbeiter für die betriebswirtschaftlichen Kriterien der Intensivbetreuung und Sanierung,
    • die Maßnahmendefinition und -umsetzung als auch die Dokumentation der Anforderungen und Vereinbarungen mit den Kreditnehmern, sowie
    • wann ein Konzept benötigt wird und was dessen Mindestbestandteile sind.

Die Teilnehmerzahl umfasste dabei auch aus didaktischen Gründen insgesamt 10 Personen und die Veranstaltung wurde auf Wunsch der Sparkasse in einer Präsenzveranstaltung umgesetzt.

Wenn Sie zu diesem oder anderen betriebswirtschaftlichen Themen Schulungsbedarf in Ihrem Hause haben, kontaktieren Sie uns gerne.

RDG Köln GmbH Tel.: 0221 / 935588 – 0
E-Mail: koeln@rdg-gmbh.de
RDG Berlin-Hamburg GmbH Tel.: 03375 / 217460 – 0
E-Mail: berlin@rdg-gmbh.de
Tel.: 040 / 2533649 – 0
E-Mail: hamburg@rdg-gmbh.de
RDG Frankfurt-Erfurt GmbH Tel.: 069 / 210856 – 00
E-Mail: frankfurt@rdg-gmbh.de
Tel.: 0361 / 551267 – 4
E-Mail: erfurt@rdg-gmbh.de
RDG Stuttgart-München GmbH Tel.: 0711 / 7220779 – 0
E-Mail: stuttgart@rdg-gmbh.de

Wir stellen Ihnen ein auf Ihre Bedürfnisse hin angepasstes Schulungsangebot zusammen, Online und/oder Präsens!

Reduzierung von Verbindlichkeiten als Chance für die Firmenrettung

Der Stabilitäts- und Restrukturierungsrahmen (StaRUG) wurde zu Beginn des Jahres in deutsches Recht überführt. Unternehmen, die sich in finanziellen Schwierigkeiten befinden und ein funktionierendes Geschäftsmodell vorweisen und denen eine Insolvenz droht, können durch diese Richtlinie die Bestandsfähigkeit außerhalb der Insolvenz sicherzustellen.

Das StaRUG ergänzt bereits bestehende Restrukturierungsinstrumente und verfolgt das Ziel, Restrukturierungen durch einen gesetzlichen Rahmen und ohne das Stigma einer Insolvenz zu vereinfachen.

Das Kernelement und die Grundlage des StaRUG und der möglichen finanziellen Restrukturierung, ist ein Restrukturierungsplan. Dieser besteht aus einem darstellenden Teil, der die Grundlagen und die Auswirkungen des Restrukturierungsplans beinhält und einem gestaltenden Teil, der die möglichen Änderungen von Rechtsstellungen der Forderungsinhaber darstellen muss.

Um einen erstellten Restrukturierungsplan genehmigt zu bekommen ist eine jeweils 75 prozentige Mehrheit der zuvor eingeteilten Gläubigergruppen notwendig. Hierbei hilft es, wenn das Unternehmen durch erfahrene und zumeist im Kreditinstitut bekannte Sanierungsberater unterstützt wird und die Restrukturierung somit plausibel begründet werden kann. Wird die Einbindung von Insolvenzverwaltern neben der Einbindung des betreuenden Steuerberaters nötig, steht Ihnen unser interdisziplinäres Netzwerk unserer Beratungsgruppe ETL zur Verfügung.

Sprechen Sie uns hierzu gerne an! Mit über 40 Jahren Beratungserfahrung und einem starken Netzwerk in die örtliche Bankenlandschaft im gesamten Bundesgebiet bieten wir uns als Ihren Sparringspartner an. Wir finden immer eine Lösung, RDG.

 

Ergebnisse der Umfrage zur Stimmung im gewerblichen Kreditgeschäft

Die Ergebnisse unserer ersten Umfrage sind da!

Mittels unserer tiefgreifenden Vernetzung in örtliche Kreditinstitute haben wir die Stimmung im gewerblichen Kreditgeschäft erhoben. Hieraus ergaben sich spannende Erkenntnisse!

Während die Stimmung im Kreditgeschäft etwas verhaltener, aber grundsätzlich weiterhin gut ist, lässt sich beim Umgang mit den Corona-Hilfen und Förderdarlehen kein einheitliches Bild ableiten.

Sie möchten die gesamten Ergebnisse erhalten?

Schreiben Sie uns an: koeln@rdg-gmbh.de

Teile der Ergebnisse der Umfrage als PDF-Datei herunterladen .