KRISENSTADIEN – DIE ERFOLGSKRISE 2

AUSGANGSSITUATION

Ein seit Ende der 80er bestehender und familiengeführter Händler von Land- & Gartenmaschinen verliert über mehrere Jahre in einem schleichenden Prozess Geschäft. Von Jahr zu Jahr sinken die Umsätze, wodurch der wirtschaftliche Druck stetig zunimmt. Witterungsbedingt (enorm heißer Sommer) kommt es zu einem weiteren Umsatzrückgang im regionalen Geschäft. Noch dazu wird ein Großkunde von einem Konkurrenten abgeworben.

 

HERAUSFORDERUNGEN

Die Prozesse im Unternehmen erfolgten bisher ausschließlich analog. Eine Führung der Mitarbeiter und Kontrolle der Arbeiten fand kaum statt. Vertriebliche Aktivitäten wurden lediglich sporadisch und nur durch die Geschäftsführung durchgeführt. Werbeanzeigen wurden bis dato lediglich in analogen Medien geschaltet. Durch die über Jahre sinkenden Umsätze, jedoch ein beibehaltenes Einkaufsverhalten hat sich ein vergleichsweise hoher Lagerbestand aufgebaut.

 

RDG BERATUNGSANSÄTZE

Adhoc Einführung von wenigen digitalen Vertriebswegen (Plattform für Gartenbedarf, Plattform für allgemeinen Verkauf), sowie Beauftragung einer Marketingagentur zum Aufbau eines integrierten Marketingkonzepts mit ausgewählten analogen und digitalen Bestandteilen. Abverkauf von Ladenhütern über die beiden Plattformen & Firmenevent mit Lagerräumungsverkauf. Optimierung der Unternehmensstruktur mit klarer Zuweisung von Zuständigkeiten & Aufbau eines eigenen Reparaturservices.

 

RDG ERGEBNISSE

Die adhoc Maßnahmen halfen dem Unternehmen Liquidität zu schöpfen und das Firmenevent förderte dazu die Kultur des Unternehmens. Die Mitarbeiter schöpften neue Motivation und freuten sich zusätzlich über die neue Präsenz in digitalen Medien, sodass sich das Unternehmen auf einem guten Weg befindet.

Krisenstadien 9. Beitrag (Download PDF-Datei)

KRISENSTADIEN – Die Produkt und Absatzkrise 2

AUSGANGSSITUATION

Einem seit drei Jahrzehnten bestehendem Transportunternehmen, welches sich durch eine enorme Flexibilität, sehr gute Organisation und Pünktlichkeit auszeichnet, bricht der seit Tag 1 bestehende Hauptkunde im Rahmen eines Insolvenzverfahrens weg. Seit Beginn der Geschäftsaufnahme fuhr das Unternehmen durch den Hauptkunden (Haus- und Hoftransporteur) umsatzseitig wie auf Schienen. Weitere Aufträge kamen im Laufe der Jahre in geringem Ausmaß lediglich durch Empfehlungsgeschäft hinzu.

 

HERAUSFORDERUNGEN

Die enorme einseitige Abhängigkeit wurde über all die Jahre aufgrund der vermeintlich starken Bonität des Hauptkunden abgetan. Vertriebsaktivitäten und Neukundengewinnung ergaben sich lediglich aus Empfehlungsgeschäft und anschließender persönlicher Kontaktaufnahme durch den Geschäftsführer. Vielen Mitarbeitern des Unternehmens war die Bedeutung des Verlusts nicht aber die Konsequenz bewusst. Von einem auf den anderen Tag geriet das Unternehmen in eine existenzbedrohende Notlage.

 

RDG BERATUNGSANSÄTZE

Aufsetzen eines adhoc Notfallplanes für den Bereich Vertrieb (Maßnahmen & Meilensteine). Aufnahme des Geschäftsmodells gemeinsam mit den Führungskräften, um die Kompetenzen und den USP des Unternehmens herauszustellen und allen relevanten Mitarbeitern bewusst zu machen. Sensibilisierung aller Mitarbeiter für das Thema Vertrieb. Einstellung eines branchenerfahrenen Vertriebsmitarbeiters.

 

RDG ERGEBNISSE

Die Vertriebsaktivitäten zeigen erste Erfolge. Das Unternehmen ist auf einem guten Weg, muss die Neukundengewinnung jedoch weiter forcieren, um den Umsatzwegfall zu kompensieren und eine solche Abhängigkeit nicht noch einmal entstehen zu lassen.

 

Krisenstadien 7. Beitrag (Download PDF-Datei)